Tourensteckbrief: Auf dem Main-Radweg von Lohr nach Würzburg

Stammdaten der Tour:

Lohr am Main

Leicht

00:00 h

58.6 km

10 hm

170 m

140 m

Einige Ausblicke

Weitere Informationen:

Mittel

Rundweg

Tourbeschreibung

Lohr am Main , Mainlände

Sie Radeln bei dieser Tour entlang des Mainradwegs bis nach Würzburg. Zurück kommen Sie mit der Deutschen Bahn.

Verlauf/Markierung:

Hinweg:

Mainlände bis Würzburg: Main-Radweg (58,7 km)

 

Verschiedene Einkehrmöglichkeiten auf der Strecke.

Sehenswert: Würzburg, zB.: Residenz, Altstadt, Dom.

Auf dem Main-Radweg von Lohr nach Würzburg

Lohr a.Main: das Tor zum Spessart, Altes Rathaus mit Marktplatz, stattlicher Repräsentationsbau (1599 – 1601) des Lohrer Baumeisters Michael Imkeller, im Erdgeschoss ehemals offene Markthalle, Anfang 19. Jh. geschlossen, heute Veranstaltungsraum für Konzerte, Kleinkunst, Vorträge, Spessartmuseum im Schloss, seit 14. Jh. Residenz der Grafen von Rieneck, ab 1559 der Mainzer Oberamtmänner, ab 1814 des Bayerischen Landesgerichts Lohr, bis 1972 Landratsamt; Geburtsort des Würzburger und Bamberger Fürstbischofs Franz Ludwig von Erthal (1730 – 1795), Isolatorenmuseum im alten Trafohäuschen, Sammlung von mehr als 600 Isolatoren aus 36 Ländern, fingerhutgroße oder zentnerschwere Isolatoren, St. Michaels Kirche mit Kirchplatz, historischer Kirchhof mit Steinkruzifix; Kath. Stadtpfarrkirche St. Michael, auf mehreren Vorgängerbauten errichtete Pfeilerbasilika 13. – 15. Jh., romanische Sakristei, Kirchturm 1496 (61 m hoch), im Chor eindrucksvolle Epitaphien der Grafen von Rieneck des 15./16. Jh., Fischerbrunnen, 1983 zum Stadtjubiläum von den Bewohnern des „Meeviertel“ gestiftet, Fachwerkhäuser Kreuzung Hauptstraße, Turmstraße und Lohrtorstraße

Steinbach: (OT von Lohr a.Main), Barockkirche aus den Jahren 1719 – 1721, Schloss, Anfang des 18. Jh. nach Plänen von Balthasar Neumann und Joseph Greising errichtet; alter Bau und Rundturm an der Straße aus dem 16. Jh., seit dem 17. Jh. im Besitz der Freiherren von Hutten zum Stolzenberg

Gemünden: “Fränkische Dreiflüssestadt” an der Mündung von Sinn und Saale in den Main, Gemünden ist umgeben vom Fränkischen Weinland im Osten, dem Spessart im Westen und der Rhön im Norden, Radlerknotenpunkt, Radwege an Main, Fränkischer Saale, Sinn und Wern treffen hier zusammen, Burgruine Scherenburg, typisch fränkische Burganlage auf dem Sporn des Eichberges aus dem 13. Jh., im Innenhof finden jährlich von Mitte Juli bis Mitte August die Scherenburgfestspiele (Freilichtschauspiel) statt, Barockes Huttenschloss an der Saalebrücke, 1711 von Amtmann Stern errichtet, ging später in den Besitz der Grafen von Hutten über, heute befindet sich im Huttenschloss ein Film-Photo-Ton-Museum, Ronkarzgarten, bauhistorisches Denkmal, geschaffen zwischen 1830 und 1845, dabei handelt es sich um ein „bemerkenswertes und seltenes Zeugnis der bürgerlichen Gartenbaukunst“

Karlstadt: Kreisstadt des unterfränkischen Landkreises Main-Spessart, Historisches Rathaus am Marktplatz, 1422 als Rat-, Kauf- und Tanzhaus errichtet, mit dreischiffiger Markthalle im Erdgeschoss und dem bis heute größten Bürgersaal Frankens im ersten Stock, bekannt ist auch das sog. „Schwedemännle“, Karlstadts meistgehörter Musikant und bestaunte Symbolfigur, viermal ertönt täglich sein Landsknechtslied „Vom Barette schwankt die Feder“, Stadtgeschichtliches Museum im Landrichterhaus, Hauptstraße 11, Einblicke in das kulturelle, religiöse und gesellschaftliche Leben der Menschen vom Mittelalter bis ins 19. Jh., historische Fachwerkhäuser, überall in der Karlstadter Altstadt, z. B. die Fachwerkhaus-Gruppe „Hauptstraße 6 – 10“, Stadtpfarrkirche St. Andreas, am Kirchplatz, älteste Bauteile aus der Gründungszeit der Stadt, Kunstschätze aus allen Jahrhunderten der Stadtgeschichte, Schatzkammer im südlichen Querschiff mit einer Reihe von kostbaren Gold- und Silberschmiedearbeiten

Wernfeld: (OT von Gemünden), Mündung der Wern in den Main, Abzweig des Wern-Radweges vom Main-Radweg, vermutlich 600 – 700 entstanden, erstmals 1158 urkundlich erwähnt, Altes Gasthaus „Hoffmann“ 1723– 1725 erbaut durch den Zöllner Holzmann vom Zwing im Stil Balthasar Neumanns, Alte Kirche Wernfeld: nach über 500 Jahren kirchlicher Nutzung entweiht; dient heute als Veranstaltungs- und Ausstellungsraum für die Ortsvereine

Mühlbach: (OT von Karlstadt), Ruine Karlsburg, im 10. Jh. errichtet und im Laufe der Jahrhunderte mehrmals umgebaut, Zerstörung im Bauernkrieg 1525 von Karlstadter Bürgern, Blick über Karlstadt und das Maintal

Laudenbach: (OT von Karlstadt), St. Ägidius Kirche, 1612 – 1614 von Julius Echter erbaut, im zweiten Weltkrieg zu großen Teilen zerstört, danach wieder stilecht aufgebaut, Jüdischer Friedhof auf dem Schlossberg, dem Bergrücken nordwestlich von Laudenbach, um 1600 angelegt, seit 1873/74 von einer Mauer umschlossen; letzte Bestattung 1941; ca. 2.350 Grabsteine, mit über 1,6 Hektar der zweitgrößte jüdische Friedhof in Unterfranken

Himmelstadt: einer der wenigen Orte, der schon immer beidseits des Maines angesiedelt ist, St. Jakobus-Kirche mit denkmalgeschütztem Julius-Echter-Turm, typische Kirche im Echter-Stil aus dem Jahre 1614, Entweihung 1965, Renovierung und Neuweihung im Jahr 2000, „Maria an der Kelter“: Weinbergskapelle am Fränkischen Marienweg, Weihnachtspark mit Philatelisten-Lehrpfad für Briefmarkenfreunde, der 350 Meter lange Philatelisten-Lehrpfad ist der erste in Deutschland, Ökologischer Weinlehrpfad an der Mainlände, Wissenswertes rund um die Traube und den Wein, „Weihnachtspostamt Himmelstadt“: aufgrund des „himmlischen“ Namens existiert seit 1986 dieses Postamt, das einzige seiner Art in ganz Bayern

Zellingen: Altes Rathaus von 1609 mit Lesehof, Flurkapelle der hl. Therese mit Theresienweg, Mariahilfkapelle am Friedhof, von 1678 – 1685 erbaut, erneuert im Jahr 1892, mit klassizistischen Altären von Peter Wagner und Heinz Schiestl, St. Georgskirche, Umbau eines zweigeschossigen Schlossflügels durch Johann Philipp Geigel von 1785 – 1787, klassizistische Dekoration mit sparsamer Verwendung von Stuck an Altären und Kanzel durch den Würzburger Hofstuckateur Materno Bossi im Jahre 1790, Torturm aus dem 16. Jh. mit imposanter barocker Haube

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