Tourensteckbrief: Samerberg - Hochries - Karkopf - Samerberg

Stammdaten der Tour:

Samerberg

Schwer

03:00 h

7.5 km

74 hm

1565 m

708 m

Traumtour

Weitere Informationen:

Einkehrmöglichkeit

Rundweg

Beste Jahreszeit:

 


Tourbeschreibung

Samerberg , Samerberg-Grainbach Talstation Hochriesbahn

Weg und Zeit-  ca 800 Höhenmeter im Abstieg, 3 Stunden

Charakteristik- Das Hochries-Samerberg Wandergebiet ist weitum bekannt für seine natürliche Schönheit, für seine Almen und besonders für seine herrliche Aussicht auf das Chiemgauer Alpenvorland , den Chiemsee und die Zentralalpen.
Anfahrt - Seebruck - Prien - Bernau - Wildenwart - Achenmühle - Grainbach

Parken- Parkplatz an der Talstation der Hochriesbahn

Streckenbeschreibung -Die Hochries-Seilbahn ist in gewisser Weise ein Unikum. Die erste Sektion ein Sessellift, die zweite eine Großkabinenbahn - normalerweise sind die Verhältnisse umgekehrt. Aber der Effekt ist der gleiche, man kommt mühelos auf den Gipfel der Hochries (1.568 m). Die Bergwelt im Süden vor Augen wandert man nun auf einem herrlichen Kamm entlang [AV 221], durchschreitet eine Senke, von der aus man rechts zur Seitenalm hinunter gehen könnte, überwindet einen kurzen Gegenanstieg und steht schließlich auf dem Karkopf (1.496m) mit kleinem Holzkreuz. Auf der anderen Seite verengt sich der Gratverlauf und es geht nun etwas felsiger und steiler hinunter. An einer Stelle muß man schon die Hände zur Hilfe nehmen und aufpassen. Wem diese paar Meter nicht ganz geheuer sind, kann sie rechts umgehen. Schließlich erreicht man wieder eine Senke. Der Abstiegsweg [AV 220] führt rechts in den Wald hinein. An Alfred-Drexel-Haus geht man auf breitem Weg zurück zum Parkplatz.

Sehenswürdigkeiten - Hochries: Schon vom Tal aus verspricht dieser Berg einen ungewöhnlichen Ausblick. Und in der Tat, die Rundsicht vom Gipfel enttäuscht nicht und ist mit Recht seit 100 Jahren berühmt: Im Nordwesten sieht man den Samerberg, dahinter liegen Rosenheim und der Simssee, im Norden breitet sich der Chiemsee aus. Die Kampenwand steht im Osten als stumpfer steiler Felsturm da. Nahe ist der östliche Hochrieskamm, der sich über das Zellerhorn über den Klausenberg zum Spitzstein hinzieht, hinter dem die kantigen Gipfel des Wilden Kaiser aufragen. Die Gletscher der Zentralalpen glänzen von der Ferne herüber. Im Südwesten stehen Kranzhorn und Heuberg.
Samerberg: Der Begriff geht auf einen wichtigen Erwerbszweig dieser Region zurück: Samer beförderten auf Saumrossen (Packpferden) Salz, Getreide und Wein und auch andere Güter. Dies war ein gutes Zubrot für die Bauern in den Wintermonaten, während im Sommer vor allem Land- und Forstwirtschaft betrieben wurde. Nach dem Ausbau der Straßen und Eisenbahnlinien nahm im Lauf der Jahrhunderte die Bedeutung des Säumwesens ab und das alte Handelsgewerbe gehört nur mehr der Geschichte an.

Alle Angaben wurden mit größter Sorgfalt erhoben. Die Angaben erfolgen ohne Gewähr und erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Die Verwendung der Daten hat eigenverantwortlich zu erfolgen. Informieren Sie sich vor Beginn der Tour über die Wetterverhältnisse. Bitte beachten Sie darüber hinaus die Informationen oder Beschilderung vor Ort und berücksichtigen Sie, dass die Benutzung von Privatstraßen, insbesondere Forststraßen, landwirtschaftlichen Güterwegen und Wanderwegen rechtlichen Beschränkungen unterliegen kann.

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Anfahrtsbeschreibung PKW
Seebruck - Eggstätt - Rimsting - Kreisverkehr vor Prien - Frasdorf - Grainbach am Samerberg - Hochries

Datenquelle

Auftraggeber dieser Tour: