Tourensteckbrief: Jakobsweg - Nürnberg - Rothenburg

Stammdaten der Tour:

Nürnberg

Leicht

24:02 h

97 km

644 hm

525 m

298 m

Einige Ausblicke

Weitere Informationen:

Einkehrmöglichkeit

Kultur

Kulinarisch"

Beste Jahreszeit:

 


Tourbeschreibung

Nürnberg , Rothenburg

Der mittelfränkische Jakobsweg führt von Nürnberg über Oberweihersbuch, Heilsbronn, Weihenzell, Häslabronn und Binzwangen nach Rothenburg ob. der Tauber (98 km). 

Der Jakobsweg zwischen Nürnberg und Rothenburg ob. der Tauber wird liebevoll auch der „fränkische Camino“ genannt. Er ist der älteste beschilderte Weg in Deutschland auf Jakobs Spuren, einem der zwölf Apostel Jesu. Eigentlich beginnt dieser Weg immer genau vor der Haustüre des Pilgers oder der Pilgerin. Ganz am Ende des weiten Weges, in Spaniens Nordwesten, liegt in Santiago de Compostela eine Kathedrale, die als Grabstätte des Jakobus verehrt wird.

Natürlich muss man gar nicht so weit gehen: Anfang der 90er Jahre war der Pilgergedanke noch kaum bekannt. Damals entdeckte der Pfarrer von Heilsbronn, Paul Geißendörfer, dass sehr viele Kirchen zwischen Nürnberg und Rothenburg liegen, die den Namen des Jakobus tragen. Wie Perlen an der Schnur sind sie aufgereiht. Die Wegemeister des Fränkischen Albvereins haben den Pilgerweg dann in südwestlicher Richtung mit einer weißen Muschel auf blauem Grund markiert und betreuen ihn wie einen Wanderweg. Die Etappe führt 97 Kilometer durch eine sehr reizvolle Landschaft. In 3 - 5 Tagen ist diese Strecke gut zu bewältigen. Die Kirchengemeinden sind durch den Jakobsweg freundschaftlich miteinander verbunden. In den Kirchen liegen blaue Pilgerkärtchen mit Texten und Liedern. Man kann sich einfach ausruhen, der Stille lauschen oder sich in den kleinen Dörfern umsehen oder einkehren. Die Nachbarn am Weg helfen auch immer gerne weiter.

Wer in Rothenburg angelangt ist, sollte sich etwas Zeit nehmen und die mittelalterliche Stadt besichtigen. In der evangelischen Tagungsstätte "Wildbad" erhalten Pilger mit Ausweis Sonderkonditionen.

 

Von dort aus kann man dann ausgeruht durchs Taubertal zu einer weiteren Etappe nach Ulm, nach Rottenburg am Neckar oder nach Speyer aufbrechen. Wer möchte, darf sich von dem Gäste- und Pilgerpfarrer an St. Jakob mit einem individuellen Segen empfangen oder auf den Weg senden lassen.

Bitte vorher anrufen! Gästepfarrer Oliver Gußmann, Rothenburg o.d.T.Tel. 09861-7006-20 oder -25.

Der mittelfränkische Jakosbweg wird vom Fränkischen Albverein betreut und markiert.

 

Führungen: „Man wandert mit den Füßen und pilgert mit dem Herzen“

Information: Maria Rummel (Referentin der Erwachsenenbildung und qualifizierte Pilgerbegleiterin) Gartenstraße 8 · 91635 Windelsbach Tel. 09867/724 · marumwin@t-online.de

 

Die Verwendung der Daten hat eigenverantwortlich zu erfolgen. Vor dem Start der Tour sind die örtlichen Gegebenheiten wie Pistensperrungen, Lawinensituation und weitere Faktoren zu beachten. Den Anweisungen von Personal vor Ort ist unbedingt Folge zu leisten.

Die Daten dürfen zum privaten Gebrauch verwendet und weitergegeben werden. Die Daten sind urheberrechtlich geschützt. Es ist nicht gestattet, die Daten auf kommerziell betriebenen Webseiten oder Tauschplattformen anzubieten noch daraus kommerzielle Produkte zu entwickeln.



Datenquelle

Auftraggeber dieser Tour: