Tourensteckbrief: FrankenwaldSteig Etappe Teuschnitz-Kronach

Stammdaten der Tour:

Teuschnitz

Schwer

07:30 h

24.63 km

381 hm

623 m

304 m

Einige Ausblicke

Weitere Informationen:

Haupt-Wanderwege

Streckenwanderweg

Weitwanderweg

Beste Jahreszeit:

 



Tourbeschreibung

Teuschnitz , Sportplatz Teuschnitz; Straße in Richtung Reichenbach, 96358 Teuschnitz

Drei Flüsse fließen nach Kronach: Rodach, Kronach und Haßlach. Uns begleitet die Haßlach und wir lauschen dem Plätschern des Flusses. Die Blicke ins Haßlachtal lassen in der Ferne Kronach erahnen.   Die vierte Etappe unseres FrankenwaldSteigs beginnt am Rathaus von Teuschnitz. Wir folgen der Hauptstraße abwärts bis diese scharf nach rechts abbiegt. Dort halten wir uns nach links und gehen in die Nebelgasse, durchqueren einen Hof und verlassen den Ort über einen mit Bäumen und Sträuchern gesäumten Weg. Gemeinsam mit dem Burgenweg verläuft der Weg entlang des Galgenberges bis sich ein weiterer schöner Blick auf Wickendorf und das Teuschnitztal öffnet. Dort biegen wir rechtwinkelig rechts ab und wandern auf einem begrasten Weg abwärts in die Tallandschaft der Teuschnitz nach Wickendorf. In der langgezogenen Ortschaft gehen wir an der Dorfstraße nach links um an der Kreuzung neben dem Dorfteich nach rechts abzubiegen. Innerhalb des Ortes bleiben wir nun auf gerader Strecke bis wir den Sportplatz passieren und am Waldrand weiter bis zu einer Straße laufen. Diese wird schnell gequert und gegenüber wieder am Waldrand weiter gegangen. Jetzt befindet dieser sich auf der linken Seite und vor der Lichtung biegen auch wir nach links ab. Parallel zur Straße führt unser Weg nun nach Südwesten für etwa 1,2 km durch den Wald. Auf der linken Seite öffnet sich wieder die Landschaft und nach weiteren 400 m erreichen wir eine zentrale Kreuzung von Wanderwegen. Gemeinsam mit dem Burgenweg müssen wir nun ein kurzes Stück über die Straße gehen, biegen aber bei der nächsten Möglichkeit wieder nach rechts ab und laufen geradewegs auf den Sendeturm auf dem Pfaffenberg zu. Am Pfaffenberg treffen wir wieder auf ein FrankenwaldSteigla. Bis nach Marienroth hinein begleitet uns der „Pfaffenbergweg“. Bei guten Sichtverhältnissen reicht die grandiose Weitsicht bis Schloss Banz, zum Staffelberg und zur Fränkischen Alb. Wir folgen unserem Weg abwärts zu der von einer Gruppe von Bäumen umgebenen Gedenkstätte und weiter zum Zentrum von Marienroth. An der zentralen Kreuzung biegt der Pfaffenbergweg nach rechts ab, wir gehen hier nach links. Nach 200 m lohnt sich auch ein Blick in die kleine barocke Kirche des Ortes. Wir wandern auf einem Wirtschaftsweg ortsauswärts, hinunter in das Tal der Teuschnitz und dann auf einem schönen Weg das reizvolle Tal des ehemaligen Floßbaches abwärts. Wir überqueren bis zum Floßteich auf Stegen zweimal den Bach und biegen danach rechts in einen Waldweg ab, der uns länger bergan zur Straße auf der Höhe führt. Wir machen einen kurzen Abstecher zum nahen, dem hl. Petrus, geweihten Peterskirchlein. Der hl. Petrus in der Kapelle von Brauersdorf stand bis zum Jahre 1750 in der abgegangenen Peterskapelle. 1520 wurde das Peterskirchlein als „ecclesia Prauersdorf“ genannt. Der FrankenwaldSteig aber quert die Straße, biegt gleich wieder nach links zum Wald ab und führt dann auf der Höhe mit schönem Blick auf Pressig, das weite Tal der Haßlach und die es umgebenden Frankenwaldhöhen durch die Fluren bis zur Straße. Aufwärts wandernd erreichen wir Posseck mit der sehenswerten Kirche und dem schönen Dorfzentrum. Die Langheimer Mönche hatten Posseck von 1180 bis 1388 als ihr Eigen. Vom Friedhof aus bietet sich eine Sichtverbindung zur vormaligen Mutterkirche in Lahm. Man glaubt, dass Teile der Pfarrkirche bis in die Zeit der Langheimer Zisterzienser zurückgehen.   Am Scheitelpunkt der Straße führt der FrankenwaldSteig auf einem Feldweg nach rechts. Nach dem Aussiedlerhof müssen wir uns ebenfalls nach rechts halten und weiter, an zwei Martern vorbei, zum Wald und bald auch zum Größauer Kreuz laufen. Unterwegs begleiten uns schöne Ausblicke auf das Haßlachtal.   Nun geht der Weg beständig mehr oder weniger steigend immer geradeaus durch verschiedene, mit Laubbäumen durchsetzte Waldformationen weiter zur Höhe. Wir kommen, vorbei an der auf einer Rodungsinsel im Quellgebiet der Reitscher Grün gelegene Einzel Eichelberg, zur Einzel Schafhut an der Straße. Wir wandern auf der Stichstraße zum Trebesberger Kreuz, einer Kreuzung mit grandioser Fernsicht. Dort biegen wir nach rechts ab, laufen über einen naturnahen Weg in den Wald hinein und erreichen nach etwa 1,2 km die Waldkapelle oberhalb von Gloßberg. Die Waldkapelle Ziel zahlreicher Wallfahrten und Prozessionen. Wir wandern kurz auf der Höhe weiter, vorbei an der Grabstätte eines unbekannten Soldaten und folgen dann dem Kreuzweg steil abwärts. Im Talgrund der Haßlach, am Fuße des Rauschberges erreichen wir die Wallfahrtskirche von Glosberg. 1844 soll an dieser Stelle die Muttergottes erschienen sein.   Nach der Kirche halten wir uns links und verlassen den Ort in südliche Richtung am Friedhof vorbei entlang der Straße. Kurz nach dem Ortsausgang verlassen wir diese nach links, um über Feldwege in einer „Rechteckform“ wieder zurück zur Straße kurz vor einer Einzel zu gelangen. Vor diesem Haus führt uns ein mit Laubbäumen umsäumter Feldweg nach links leicht abwärts zur Straße.   Vor der Straße biegen wir für ein kurzes Stück entlang des Teiches links ab um nach knapp 100 m die Straße zu queren. In der engen Kurve ist Vorsicht geboten! Von nun an bleiben wir im Haßlachtal und halten uns immer geradeaus. Am Abzweig nach Bernsroth gehen wir auf der Straße nach rechts und biegen bereits nach 100 m wieder links ab auf einen Feldweg am Waldrand. Nach dem Wasserhaus queren wir die Haßlach und laufen auf einem schmalen Steig, dem „Franziskanerweg“, entlang des Baches weiter talabwärts, überqueren eine Wiese und gelangen wieder an den Fluss. Dieser begleitet uns bis nach Kronach hinein. Bei der zweiten Möglichkeit in der Ortschaft biegen wir nach rechts ab und gehen über die Nordbrücke, halten uns sofort danach wieder rechts und kommen schließlich an der Silbermann-Anlage an. Dies ist der Schlusspunkt der vierten Etappe des FrankenwaldSteiges. Hans Silbermann (1890-1976) war Schulrat im vormaligen Landkreis Naila, Heimatforscher, Herausgeber heimatgeschichtlicher Werke, Ehrenmitglied des FWV, Ehrenbürger von Marxgrün, ehrenamtlicher Archivar der Stadt und des Landkreises Kronach, Verfasser der Stadtchronik und zahlreicher Chroniken vieler Frankenwaldgemeinden.
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Anfahrtsbeschreibung PKW
Ortsausgang Teuschnitz Richtung Ludwigsstadt. Nach dem Ort befindet sich der Ausgangspunkt auf der linken Seite.

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