Tourensteckbrief: Rundweg Reh

Stammdaten der Tour:

Burgbernheim

Mittel

02:00 h

7.15 km

155 hm

485 m

392 m

Einige Ausblicke

Weitere Informationen:

Beste Jahreszeit:

 


Tourbeschreibung

Burgbernheim , Parkplatz am Schützenhaus

Für den ersten Streckenabschnitt können Eisenbahnfreunde rechts der Bahnlinie laufen. Naturfreunde bevorzugen den „Streuobstweg“ auf der linken Seite der Bahn zum Prösselbuck (400m, Aussicht, Schillereiche!). Nach durchqueren des Plateaus mit seinen Obstbäumen treten wir in den Wald ein, wo im Frühjahr der Bärlauch duftet. 200 m folgen wir der Bahnlinie, die wir über einen Fußgängersteg überqueren. Nach weiteren 250 m rechts der Bahn folgen wir dem Weg in das wilde Rückertstal. Nach 165 m zweigt nach rechts der von russischen Kriegsgefangenen des 1. Weltkriegs angelegte „Russenweg“ ab. Er bringt uns auf die Höhe, wo wir die Europäische Wasserscheide erreichen. Hier beginnt das Einzugsgebiet der gemächlich dahinfließenden Altmühl.

Wir halten uns links, Richtung SO, bis zur Höhe 459 im „Hornauer Loch“. Hier bietet eine Schutzhütte Rast und allerlei Informationen. U.a. wird hier auf einen 700 m entfernten spätmittelalterlichen Turmhügel hingewiesen.

Nach 200 m auf dem Fahrweg erreichen wir den Waldrand, dem wir weitere 400 m in westlicher Richtung folgen. Dem Europäischen Wasserscheideweg folgend kommen wir zum Hirschteich aus markgräflicher Zeit. Dort laden Bänke mit Tischen zur Rast ein. Hier arbeitet der Biber – nicht zur Freude aller! Auf ebener Strecke geht’s weiter zum Parkplatz mit einer Unterstellhütte, dem „Pavillon“. Nach 200 m auf der Straße taucht der Weg links wieder in den Wald ein. Hier stoßen wir auf den markgräflichen Alleeweg (s. S.37), dem wir bis zum Abhang folgen. Die Straße vermeidend, steigen wir auf dem schmalen Pfad hinab. Beim Wasserhaus an der Waldgrenze lohnt ein Abstecher nach links zu der ca. 70 m unterhalb stehenden „Tausendjährigen Eiche“, einem Naturdenkmal am so genannten „Kniebrecher“. Kniebrecher hieß der alte Anstieg zur Frankenhöhe, dessen Spuren noch im Gelände zu sehen sind. Für das letzte Wegstück folgen wir der Straße. Oberhalb der Bahn erinnert ein Gedenkstein an sieben junge Menschen, die 1926 ihr Leben verloren, als ihr überladenes Auto bei der Heimfahrt von einem Wildbadkränzchen von der Straße abkam und die steile Böschung hinunter stürzte. Die Abzweigung nach rechts bringt uns zurück zum Ausgangspunkt.

Die Verwendung der Daten hat eigenverantwortlich zu erfolgen. Vor dem Start der Tour sind die örtlichen Gegebenheiten wie Pistensperrungen, Lawinensituation und weitere Faktoren zu beachten. Den Anweisungen von Personal vor Ort ist unbedingt Folge zu leisten.

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Datenquelle

Auftraggeber dieser Tour: