Tourensteckbrief: Rundweg Elster

Stammdaten der Tour:

Burgbernheim

Leicht

03:00 h

8.9 km

257 hm

492 m

335 m

Einige Ausblicke

Weitere Informationen:

Beste Jahreszeit:

 


Tourbeschreibung

Burgbernheim , Parkplatz am Rathaus

Vom Marktplatz führt der Weg zum Torhaus, dem Eingang zur spätmittelalterlichen Kirchenburg. Nordwärts kommen wir zum Seilersturm, hinter welchem die 2007 entfernten alten Kirchenglocken ausgestellt sind. Daneben steht das schmucke, vormalige zweite Pfarrhaus, wenige Meter weiter die Rossmühle . Eine schmale Gasse führt zum westlichen Ortsrand. Wir durchwandern Streuobstwiesen, dann eine Heidelandschaft und lassen den Schauberg (Schönberg) links liegen. Bevor wir die Bahn am „Schaftrieb“ unterqueren, lohnt ein Blick nach rechts in das stark zerklüftete, sagenumwobene „Jeslesgrab“.

Nach der Bahn folgen wir wenige Schritte dem Fahrweg nach links und steigen durch das „Eiserne Kreuz “, den 1925 zur Erinnerung an die Gefallenen des 1. Weltkrieges angelegten Ehrenhain, zum Himmelfahrtsberg hinauf. Dort erwartet uns eine Schutzhütte mit Bank und Tisch und eine herrliche Aussicht weit in den Aischgrund und hinüber zum Steigerwald.

Am Nordhang des Schlossberges wurde 1972 eine 750 m lange Skiabfahrt mit Liftanlage geschaffen. Nach der Skihütte treten wir rechts in den Wald ein. Durch den „Vogelsang“ führt der Weg zur Rolandeiche am Westhang des Schlossberges. Unter uns liegt das Tiefenbachtal, wo das Schwarzwild seinen Einstand hat. Unser Pfad führt aber steil aufwärts zum Schlossberg auf ca. 500 m Höhe. Dort wenden wir uns nach rechts zur SW-Spitze, dem „Markgrafenwinkel“. Zwei vorgeschichtliche Erdwälle erstrecken sich über das Plateau des Schlossbergs in N/S-Richtung. Der erste, unmittelbar an der Einschnürung, ist nur schwer zu erkennen. 200 m weiter östlich ist ein weiterer Stein-Erde-Wall noch deutlich sichtbar. Mittlerweile wurde ein in Ost-Westrichtung verlaufender Doppelwall entdeckt. Durch Eichen- und Buchenwald kommen wir zum Wildbad.

Der Rückweg beginnt am Parkplatz oberhalb des Wildbads, wo wir den halbrechts (nach NO) ansteigenden Fußweg suchen, der sich oben geradlinig fortsetzt. Er ist einer der sternförmig vom Wildbad ausgehenden Alleewege aus markgräflicher Zeit. Das Elstersymbol und ein Wegweiser führen uns über einen steilen Stufenpfad hinab zum Langskeller, einem traditionsreichen Biergarten auf halber Höhe am NO-Hang der Frankenhöhe. Ein naturgekühltes Bier, dazu ein deftiges fränkisches Vesper, oder Kaffee und Kuchen und eine großartige Aussicht sind krönender Abschluss unserer Wanderung! (Eingeschränkte Öffnungszeiten!) Die tief in den Schilfsandstein gehauenen Felsenkeller, auch südlich der Steige, dienten den elf Brauereien, die Burgbernheim vor dem 1. Weltkrieg hatte, zur Lagerung des Bieres. Der Rückweg geht durch die Bahnunterführung, dann links über den Streuobstweg.

Die Verwendung der Daten hat eigenverantwortlich zu erfolgen. Vor dem Start der Tour sind die örtlichen Gegebenheiten wie Pistensperrungen, Lawinensituation und weitere Faktoren zu beachten. Den Anweisungen von Personal vor Ort ist unbedingt Folge zu leisten.

Die Daten dürfen zum privaten Gebrauch verwendet und weitergegeben werden. Die Daten sind urheberrechtlich geschützt. Es ist nicht gestattet, die Daten auf kommerziell betriebenen Webseiten oder Tauschplattformen anzubieten noch daraus kommerzielle Produkte zu entwickeln.



Datenquelle

Auftraggeber dieser Tour: